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Schöner Wohnen in der Stadt, Ludmilla Wohnpark

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Der Ludmilla-Wohnpark im Herzen von Landshut ist ein Beispiel für nachhaltige Konzepte des Wohnens in der Stadt. In Rekordzeit wurde hier der erste Bauabschnitt realisiert und ist nun sogar Forschungsprojekt. Bei der Elektroinstallation vertraute man dabei auf Produkte von Bticino.

Landshut, an der Isar gelegen und weniger als eine Autostunde von München entfernt, bietet jede Menge Lebensqualität. Als Hochwasserschutz wurde hier vor über 100 Jahren die sogenannte Flutmulde angelegt – ein Naherholungsgebiet entlang der Isar mit Radwegen, Spielplätzen und öffentlichen Grünflächen. Es liegt tiefer als die bebauten Flächen, kann bei Bedarf über ein Wehr geflutet werden und bewahrt so die Stadt vor einem Hochwasser. Die übrige Zeit steht das Gelände als riesiger Park den Bürgern von Landshut zur Verfügung.

In unmittelbarer Nähe dieser grünen Oase entstand im letzten Jahr eine hochmoderne Wohnanlage, die Design und Lebensqualität perfekt mit nachhaltigen Zielen in Einklang bringt: der Ludmilla-Wohnpark. Auf 7300 Quadratmetern, die früher industriell genutzt wurden, entstanden Ein- und Mehrfamilienhäuser, die modernsten Standards entsprechen. Für ältere Menschen gibt es barrierefreie Wohnungen mit Lift und Serviceangeboten – für Familien wird zentral ein Babysitterservice organisiert. Eine aufgelockerte Architektur mit viel Grün und ein kleiner Innenpark bieten Freizeit- und Kommunikationsräume gleich vor der Haustür.

Und auch hinsichtlich der Gebäudetechnik ist der Ludmilla-Park etwas ganz Besonderes: So werden Heizung und Warmwasser beispielsweise komplett regenerativ versorgt . Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen sowie ein BHKW mit Biogas liefern die dafür notwendige Energie. Zudem wurden alle Häuser nach Effizienz 55/ehemals KfW 40-Standard errichtet. Eine kontrollierte Lüftung sorgt für beste Luftqualität, ohne dass in den gedämmten Gebäuden Heizenergie verloren geht.

Das gesamte Bauvorhaben dient als Forschungsprojekt der Hochschule München und der TU Dresden. So werden hier Verbrauchsdaten aufgezeichnet und ausgewertet – es geht beispielsweise um die Auswirkung solcher Siedlungen auf das Stromnetz und darum, ob das Nutzerverhalten sich ändert, wenn man die Verbrauchsdaten visualisiert.

Werner Schwinghammer, Elektromeister mit eigenem Betrieb in unmittelbarer Nähe des Bauvorhabens, wurde mit der Ausführung der Elektroinstallation beauftragt. Ihm gefiel das Konzept des Parks so gut, dass er selbst eines der Häuser für sich und seine Familie kaufte. Als Fachmann kannte er natürlich viele Produkte und technische Möglichkeiten. So sorgte er beispielsweise für eine Datenvernetzung aller Räume und sogar der Terrasse „Die nächste Fußball-WM kommt bestimmt“. Außerdem wollte er ein Bussystem installieren, um viele unterschiedliche Anwendungen miteinander verbinden zu können: „Ich hatte vorher schon oft Bticino eingesetzt – vor allem für die Türkommunikation. Im eigenen Haus wollte ich nun erstmals alle gebäudetechnischen Funktionen mit My Home realisieren“ erzählt er.

Der Einstieg in diese Technik war für ihn keine große Umstellung. Schließlich kannte er den 2-Draht-Bus schon von den Sprechanlagen und spezielle Software gibt es bei My Home nicht. Alle Zuordnungen werden über Konfiguratoren, kleine nummerierte Steckkontakte vorgenommen, so dass man ohne zeitraubende Schulungen sofort mit der Planung und Projektierung beginnen kann.

Im Haus der Schwinghammers wird jetzt nicht nur die Beleuchtung über den 2-Draht-Bus von Bticino gesteuert – auch sämtliche Jalousien und die Türkommunikation sind Bestandteil des Systems. Auf diese Weise lässt sich über eine einzige Oberfläche – den Multimedia Touchscreen im Wohnzimmer – alles zentral bedienen. Eine Zeitsteuerung sorgt dafür, dass die Jalousien zu definierten Zeiten fahren – auch wenn die Bewohner nicht zuhause sind. Zusätzlich wurden ganze Szenarien zusammen gestellt - etwa die Panikfunktion, bei der auf Knopfdruck Licht und Jalousien im ganzen Haus geschaltet werden. Auch eine Urlaubsschaltung wurde so in die Tat umgesetzt, die das Haus jederzeit bewohnt aussehen lässt.

Zusätzlich wurde eine Überwachung aller Fenster und Türen realisiert. „Schließlich kommt man auch von der Garage direkt ins Haus – da möchte ich schon sicher sein, dass auch wirklich alles zu ist“ erklärt Bianca Schwinghammer. Also wurden alle Türen und Fenster mit Reed-Kontakten versehen, die über Tasterschnittstellen an den My Home-Bus angebunden wurden. Auf dem Multimedia-Screen ist so mit einem Blick zu erkennen, ob irgendwo noch ein Fenster oder eine Tür offen steht.

So, mit all diesen Funktionen ausgestattet, nutzen die Schwinghammers das Haus nicht nur als Familienwohnung – es dient nun auch als Showroom für die vielen hier installierten Lösungen und Produkte. „Viele, die beispielsweise den Multimedia-Screen in Aktion erleben, wollen anschließend auch My Home in ihrem Haus haben“ erzählt Werner Schwinghammer von seinen Erfahrungen.

Und auch das Bticino- Schalterdesign findet bei seinen Kunden großen Anklang „Gerade hier in Bayern ist den Leuten das italienische Design sehr vertraut. Da trifft Bticino genau den Geschmack.“

Legrand