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Hüttenhospital

Der Wandel im Revier geht weiter
Modernste Gebäudetechnik für eines der ältesten Krankenhäuser in Dortmund









Das Hüttenhospital ist eines der ältesten Dortmunder Krankenhäuser und wurde bereits im Jahr 1858 eingeweiht. Damals wurde es gegründet, um Unfallverletzte und alleinstehende Betriebsangehörige behandeln und pflegen zu können.

Heute stellt es die  Grundversorgung in der Region sicher und hat sich auf  Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Geriatrie spezialisiert. Es stehen 144 Betten zur Verfügung; außerdem eine Tagesklinik mit 20 Plätzen. Ebenso eine neue, hochmoderne Intensivstation, die 2012 eingeweiht wurde. Als geriatrisches Zentrum hat sich das Hüttenhospital vor allem auf die besonderen gesundheitlichen Bedürfnisse von Menschen in der zweiten Lebenshälfte spezialisiert.
Zum 1. Januar 2013 gab es auch formale Änderungen: Das Hüttenhospital, das seit seinen Anfängen mit der Betriebskrankenkasse Hoesch verbunden war, wurde selbständig.

Diese Selbständigkeit zog natürlich auch einige organisatorische Änderungen nach sich. Die Folge:  Man brauchte für die Verwaltung mehr Platz und zusätzliche Büros mussten her. Um die vorhandenen Grünflächen rund um die Klinik zu erhalten, kamen die Verantwortlichen auf die Idee, in die Höhe statt in die Breite zu bauen. Der ungenutzte Dachboden des Verwaltungsgebäudes sollte ausgebaut werden, um hier zusätzliche Räume zu schaffen.

Unter den großen Dachgauben befinden sich nun Büros vom Feinsten, ausgestattet mit vielen nützlichen und Energie sparenden Funktionen.

Realisiert hat die gesamte Elektrotechnik Leon Schliakowski, selbständiger Elektromeister aus Oberhausen. „Herr Schliakowski wurde uns empfohlen und hat nach unseren Wünschen ein sehr modernes und gleichzeitig bezahlbares Konzept entwickelt“, erklärt Stefan Schumann, Kaufmännischer Direktor des Hüttenhospitals und damit verantwortlich für die Investition.

Zum Einsatz kommt hier keine konventionelle Technik, sondern das Bussystem My Home von bticino. „Wir hatten hier ganz klare Vorstellungen davon, was wir wollten. So sollten die Jalousien automatisch fahren, wir wollten möglichst wenig Lichtschalter in den einzelnen Räumen haben und außerdem die Möglichkeit, alles vom Schreibtisch aus zu bedienen“, erklärt Stefan Schumann. Bei diesen Wünschen kam man um Bustechnik nicht herum.

Leon Schliakowski, der selbst schon einige Projekte mit My Home realisiert hatte, führte  den Entscheidern das System mit Hilfe einer mobilen Präsentationstafel in Aktion vor und überzeugte. „Das Preis-Leistungsverhältnis des Bticino-Systems ist wirklich konkurrenzlos“, erklärt der Elektromeister. „Man muss für Software und Lizenzen nichts bezahlen und hat trotzdem alle Erweiterungsmöglichkeiten und eine riesige Produktpalette bis hin zur Alarmanlage“, ergänzt er.

Bestes Beispiel dafür: Die Wetterstation, die nun beim Hüttenhospital die Beschattung in Abhängigkeit von Sonne und Wind regelt. Sie war ursprünglich als Stand-alone-Lösung geplant – konnte aber von Leon Schliakowski in die My Home Anlage integriert werden, was den Verdrahtungsaufwand und auch die Gerätekosten erheblich reduzierte.

Aber nicht nur die Beschattung arbeitet jetzt automatisch – es gibt weitere Features, die den Benutzern der neuen Räume den Alltag erleichtern. So gibt es im Besprechungsraum einige Szenen, die auf Knopfdruck perfekte Umstände für eine Präsentation schaffen, indem sie das Licht dimmen und die Jalousie herunter lassen.

Auch die Türkommunikation wurde in das System eingebunden und mit der bestehenden Telefonanlage gekoppelt. So laufen im Verwaltungsgebäude tagsüber alle Türrufe auf dem Telefon der Sekretärin auf – selbst wenn sie im Haus unterwegs ist, ist sie trotzdem für Besucher auf dem Mobiltelefon erreichbar. Abends, wenn niemand mehr in den Büros ist, erfolgt eine Weiterleitung zur Pforte, die rund um die Uhr besetzt ist. So steht rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche niemand vor verschlossenen Türen, sondern findet immer einen Ansprechpartner über die Sprechanlage an der Tür.

„Viele dieser Funktionen ließen sich auch mit anderen Fabrikaten lösen – wir wollten aber, dass das System flexibel und erweiterbar ist und man später einmal weitere Stellen hier anbinden kann“, erklärt Leon Schliakowski. My Home war darum die optimale Lösung, denn die Türkommunikation basiert bei Bticino auf derselben Bustechnik wie das My Home System, so dass alles ohne irgendwelchen Schnittstellenaufwand unter einer einzigen Oberfläche bedient werden kann.

Im Hüttenhospital dienen – neben eingebauten Taststellen - zwei kleinen Touchscreens als Schaltzentralen. Diese wurden als Tischgerät ausgeführt und erhalten ihre Daten über die Bodentanks unter dem Schreibtisch. „Wenn einmal die Büros gewechselt werden sollten, dann kann man sie einfach mitnehmen“, erklärt Stefan Schumann, für den die Flexibilität der Installation besonders wichtig war.

Ein alles-aus-Taster im Flur ermöglicht außerdem, die komplette Beleuchtung auszuschalten, wenn der Letzte die Büros verlässt. Hier, wie bei vielen anderen in Dortmund realisierten Funktionen, stand vor allem die Energieeffizienz im Vordergrund.

Seit einem Jahr läuft die Anlage im Hüttenhospital nun schon. Leon Schliakoswi war in dieser Zeit nicht mehr vor Ort, denn „Alles läuft seit dem ersten Tag einwandfrei“, erklärt Stefan Schumann und das ist wohl das beste Kompliment, das man einem Handwerksbetrieb, einem System und einem Hersteller machen kann.

Legrand