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Science Park Linz

Name: Science Park BT 3
Gebäude:
Universität Linz
Generalplaner:
Carame lArchitekten GmbH Wien
Marke:
Van Geel Produkte: P31, Brüstungskanal Aluminium
Bauherr/Eigentümer:
BIG-Bundesimmobilien ges.m.b.H.
Elektroinstallation:
G. Klampfer Elektroanlagen GmbH
Auftragsvolumen:
Kabelrinne 8.200 Meter mit Sonderabhängungen









Science Park Linz

Auf dem Campus der Universität Linz entsteht derzeit ein aufregenderGebäudekomplex. Für die optisch passende Energieverteilung in dem herausragenden Projekt sorgt eine Sonderlösung von Van Geel.

2007 fiel der Startschuss für eines der bedeutendsten Bauprojekte in Österreich. Die Johannes Kepler Universität sollte erweitert werden – aber nicht einfach nur zweckmäßig, sondern städtebaulich auf höchstem Niveau. Ein Wettbewerb wurde ausgeschrieben und der Entwurf der Caramel Architekten aus Wien machte das Rennen. Er überzeugte die Entscheider durch eine perfekte Anpassung an die Umgebung. Der Science Park, der aus fünf einzelnen Gebäuden bestehen wird, beeindruckt durch eine schwebende, lichtdurchflutete Architektur. An Stelle einer starren Struktur, scheint die Landschaft durch die fünf einzelnen Gebäudeteile hindurchzufließen, was unter anderem durch schwebende Bürotrakte erreicht wird. Dafür musste ein Gebäude wie eine Brücke konstruiert werden – zwei massive Kerne tragen nun ein Stahlhängewerk von 160 Metern Länge.

Im Oktober 2009 zog der Fachbereich Mechatronik in das erste Gebäude ein – der letzte Bauabschnitt soll Ende 2013 fertiggestellt werden. Derzeit wird der dritte Bauabschnitt installiert. Auch in seinem Inneren setzt sich die schwebende Architektur fort bis ins kleinste Detail: Die Kabelverlegung in den Fluren erfolgt beispielsweise in Kabelrinnen von insgesamt acht Kilometern Länge. Sie werden nicht unter abgehängten Decken versteckt, sondern sind für jeden sichtbar. Kein Wunder, dass auch hier ganz besondere Anforderungen an das optische Erscheinungsbild gestellt wurden. So sollten auch die Rinnen nicht wie üblich auf Konsolen montiert werden, sondern ebenfalls wirken, als würden sie schweben.

Um dies zu erreichen wandte sich der ausführende Betrieb, Klampfer Elektroanlagen aus Leonding, an Legrand. Gemeinsam mit dem Verkaufsleiter Key Account Markus Tucho suchte man nach einer kundenorientierten Lösung, die so aus dem Katalog nicht zu bekommen war. Schließlich schlugen die Van Geel Experten vor, ungelochte Rinnen zu verwenden, die durch besondere Einlegebügel mit Stielen oder mit Gewindestangen an der Decke fixiert werden sollten. Von unten sieht man die Befestigung nun überhaupt nicht – die Rinnen wirken tatsächlich, als würden sie unter der Decke schweben, was bei der Bemusterung auch die Architekten überzeugte.

„Trotz unserer Produktvielfalt kann es immer wieder ganz besondere Projekte geben, in denen wir mit Komponenten von der Stange nicht weiter kommen“, erzählt Markus Tucho. „Gemeinsam mit dem Kunden suchen wir dann die passende Lösung, nehmen Anpassungen vor oder entwickeln auch völlig neu.“ 1400 der Sonderbefestigungen liefert Legrand nun in zwei unterschiedlichen Größen für den Science Park – Innovationskraft und Flexibilität, die Verarbeiter und Planer gleichermaßen begeistert hat.

  • 4 Bauabschnitte
  • ca. 1.000 Arbeitsplätzen Hereinnahme von Mechatronik
  • Spatenstich am 11.5.2007
  • Bruttogeschossfläche der Bauteile1–4 ohne TG: ca. 51.045 m²
  • Bauteil 4 / Fertigstellung voraussichtlich 3. Quartal 2013
  • Nutzer: Johannes Kepler Universität Linz
  • Anbindung zur Universität – Unterführung

 

 

Legrand